Darf ich vorstellen, der Wächter Wutzelots: Mecki - Krieger der Stachel, freilebend im Walde (naja, Garten zumindest)

Mecki ist schon Kampferfahren. In einer seiner Schlachten (doch wie, das weiß keiner genau und bleibt sein Geheimnis) hat er sein rechtes Vorderfüsschen verloren. Es wurde fachgerecht bis auf einen Stumpf amputiert. In einem Lazarett wurde er gepflegt und war dann auf der Suche nach neuen Aufgaben, da er nicht mehr im Walde seinen Dienst tun kann. Da Burg Wutzelot sehr übersichtlich ist, darf er nun seinen Dienst in den Wäldern (Garten) Wutzelots tun und erhält seinen Sold (Kost und Logis frei, wie auch die Versorgung ggfs durch einen Tierarzt).

Anmerkung für Tier- und Naturschützer und alle Interessierten: Dem Bundesnaturschutzgesetz zur Folge ist es generell verboten, Tiere der besonders geschützten Arten – und dazu zählt der Igel – aus der Natur zu entnehmen. Nach § 43 Abs. 6 Bundesnaturschutzgesetz (BnatSchG) ist es allerdings zulässig, kranke oder verletzte Tiere vorübergehend aufzunehmen, um sie gesund zu pflegen.

Richtig gesund wird Mecki nicht mehr werden, denn das Beinchen ist ja nunmal ab. Ich habe ihn von einer Igelhilfe bekommen, da er in der freien Natur so nicht überleben würde. Bei mir lebt er im Garten, der von Mauern umgeben ist und hat so ein natürliches Umfeld. Er wird von mir zugefüttert, da er nur noch bedingt selber für sein Futter sorgen kann. Er wird regelmäßig gewogen und sein Gesundheitszustand überprüft. Wenn nötig, wird ihm tierärztliche Versorgung zuteil werden.

Am 11. August im Jahre des Herren 2009 hat Burgwächter Mecki seinen letzten Kampf gekämpft und verloren. In den Gärten Wutzelots hat er nun seine letzte Ruhe gefunden. Die Ritterschweinchen zu Wutzelot und Knappe Fritzchen sind hierüber sehr traurig. Mecki hat wundervolle Dienste geleistet und ist unser Freund geworden; wir werden ihn nie vergessen. Vielleicht dürfen wir eines Tages einem einer Verwandten die nun vakante Stelle des Burgwächters anbieten, die dieser dann in Meckis Sinne ausüben kann.

Stille Zeit

Die Tage rinnen leise hin ... Ein jeder bringt ein liebes Glück Und eine liebe Sorge mit, Und schau ich so den Weg zurück, Den ich mit dir gegangen bin, Da will es mir fast bange werden Um so viel Seligkeit auf Erden. - Anna Ritter